Maurer & Cik - by Kleine Zeitung

Schellhorn, Obelix und die dicke Berta

Episode Summary

Die Paketabgabe, Obelix, Sepp Schellhorn, Cyber-Kriminelle und Robert Harris geben den Input für diese Ausgabe des satirischen Nachrichtenpodcasts der Kleinen Zeitung mit Thomas Maurer und Thomas Cik

Episode Notes

Die Links zu den besprochenen Themen: 

Episode Transcription

Thomas Maurer (00:21)

See you Thomas.

 

Thomas Cik (00:23)

Und herzlich willkommen bei Mauro & Schick, dem satirischen Nachrichten Podcast der Kleinen Zeitung, wo der fantastische Corporatist Thomas Maurer und meiner einer Thomas Schick von der Kleinen Zeitung jede Woche über die wichtigsten Nachrichten sprechen. Und in der Woche, da haben wir schon große Themen, über die wir sprechen werden. Wir werden über Wunderwaffen sprechen. Wir werden über menschliche Begierde sprechen. Wir werden über die künstliche Intelligenz sprechen und den römischen Politiker Cicero und all das und der

 

Weiß nicht ob ich stolz sein soll oder ob ich mir bisschen für mich selber schrecken soll. Schaffen wir nämlich auch noch mit einem roten Faden zu verbinden, der sich anhand der Bücher von Robert Harris durch diese Sendung spannen wird. Und das ist eigentlich eher zufällig passiert, dass ich da gestern draufgekommen bin, als ich gescriptet habe. Aber der Thomas hat dann auch noch zwei, drei andere Einfälle gehabt, wo man sagen muss, Erspeckt der Mensch ist, ich glaube, der zweite in dem Podcast, der alle Werke von Robert Harris gelesen hat. Und sie dürfen sich auf etwas wirklich sehr, sehr schräges freuen oder auch sich da vor fürchten.

 

Thomas Maurer (01:19)

Ja, ich möchte schon die Ehre dir lassen, also die Ariatme, die den Faden als erstes gesponnen hat, das weißt du. Ich habe dann nur noch verstärkt und geschmückt.

 

Thomas Cik (01:31)

Ja, aber freuen Sie sich darauf, wie er ihn verstärkt hat.

 

Die österreichische Bundesregierung hat sich jetzt was einfallen lassen und zwar die Paketabgabe. Ab September soll es pro Sendung, die im Inland anfällt, eine Abgabe von zwei Euro pro Packer geben. Es geht dabei lediglich Geschäfte mit Endkunden, aber B2B-Geschäfte, also sprich, wenn ein Unternehmer einem anderen Unternehmer was schickt, das ist jetzt derzeit noch davon ausgenommen. Ich sage jetzt bewusst noch, weil vielleicht hat irgendwer dann einfallen und sagt, da könnten wir auch noch irgendwas einnehmen.

 

Denn diese Paketabgabe ist hier nicht aus Selbstzweck entstanden, sondern der Staat braucht auch bisschen eine Einnahmen, um zum Beispiel auch die gesenkte Mehrwertsteuer auf Grundnahrungsmittel zu finanzieren bzw. diese gegen zu finanzieren. Und so holt man sich über die Paketabgabe in Summe rund 280 Millionen Euro. Zumindest ist jetzt derzeit das einmal die Rechnung, im Raum steht. Damit man sagt, die ganz kleinen einheimischen Händler, sollen verschont bleiben, gibt es auch eine solche Unterwert-

 

Schwelle unter der man nicht angehalten ist als Absender das zu verrechnen und die liegt bei 100 Millionen Euro pro Umsatz, ist ein bisschen was, ist allerdings nicht alles, muss man auch dazu sagen, weil Handel besteht heute aus Umsatz und Umsatz bedeutet nicht unmittelbar Gewinn. Aber ja, gut, so ist es mal und falls ihr sich fragt, was hat das Ganze jetzt mit Robert Harris zu tun, schauen Sie

 

Es ist so, wie der große römische Philosoph Cicero sagte, das Einkommen muss sich nach den Ausgaben richten. Zumindest hat er das bei Robert Harris gesagt. Und ich finde, das ist schon irgendwie ein Punkt wie unsere Bundesregierung, aber nicht nur diese in Österreich, sondern eigentlich, global würde ich jetzt mal sagen, schon ihre Fiskalpolitik macht. Man gibt aus und dann schaut man hinterher noch, wo könnte man wieder was einnehmen.

 

Thomas Maurer (03:26)

Ja, man muss dazu sagen, natürlich die römische Republik oder vor allem eigentlich dann später das römische Kaiserreich die Option offen hatte, wenn die Budget-Situation allzu drastisch gefährlich wurde, defizitmäßig, dann hat man halt zum Beispiel einfach Tragien erobert und ist dann mit ein paar Kubikmeter Gold, Silber, Edelsteinen und Sklaven zurückgekommen und hat dann mit dem Haushalt wieder

 

bisschen ausgleichen können. Das ist eine Option, uns natürlich als neutrale Republik Österreich nicht zur Verfügung steht. Und die Paketabgabe, wundervoll, das ist nicht ein bisschen mehr noch sozusagen als Verkaufsargument seitens der Bundesregierung in Richtung, ja das ist ja auch ökologisch so schlecht, diese ganze Paketwirtschaft, die Leute bestellen 20 Sachen bei Zalando und schicken.

 

20 wieder zurück und dann wieder 20 und so. Und da gab es schon länger Überlegungen, ob man dem nicht irgendwie legislativ ein wenig Einhalt gebietet. Und das hätten wir zumindest sagen können. Na, wir machen das nicht wegen an Geld, sondern wegen der Umwelt. Also ich als Bundesregierung hätte so gemacht. Ist dann auch die Frage, ob eben diese Händler mit über 100 Millionen Umsatz, ich weiß nicht, ob das

 

außer Amazon noch recht viele in Frage kommen. Wenn das nur für innerhalb Österreichs versandte Pakete gilt, glaube ich, dass relativ schnell sich neue Amazon-Lagerhallen zum Beispiel in Freilassing oder irgendwo an der ungarischen Grenze finden werden. Wenn diese zwei Euro für ein aus dem Ausland kommendes Paket nicht eingekommen werden, wäre ich überrascht, wenn das ausbleibt.

 

Thomas Cik (05:19)

Also es geht Inlandzustellung, denn da hat man schon darauf geachtet, dass alle gleich besteuert werden. Ursprünglich gab es ja tatsächlich auch, so wie du es angesprochen hast, den Plan vor allem ausländische Handelsunternehmen zu besteuern. Das ist dann halt legislativ nicht hinbekommen worden. Deswegen hat man sich dazu entschlossen, alle zu besteuern. Und ja, es gibt schon einige, die über der 100 Millionen Euro Wertschwellengrenze sind, stellen einen Link dazu in die Show Note sein. Mein Kollege Uwe Sommerskruter.

 

hat mit Hannes Meidlitsch gesprochen, den wenn Sie vielleicht namentlich nicht kennen, Versandunternehmen Electronic4U allerdings schon, das ist der größten österreichischen Versandunternehmen. In seiner Selbstwahrnehmung ist er ja nur ein kleiner, weil wenn du mit Amazon und den anderen globalen Händlern dieser Welt in Konkurrenz stehst, dann verstehe ich dich, dass du die als klein siehst, auch wenn sie in Österreich mutmaßlich ein Riese bist. Aber ja, der sagt natürlich auch, das ist schon eine Bedrohung für die Branche.

 

Und was du angesprochen hast mit der Umweltpolitik, ja, hätte man so machen können. Dazu hätte es halt irgendwie noch die Grünen in der Regierung gebraucht, dass irgendjemand das als Verkaufsasset überhaupt wahrgenommen hätte. Mich wundert es ganz ehrlich gesagt, dass die ÖVP, die ja doch bis zu einem gewissen Grad auch jene Partei ist, die die Immobilieneigentümer in diesem Land, sagen wir jetzt mal so innerhalb ihrer Klientel wehnen wird, ob sie wirklich deren Klientel sind, blauen wir mal aus. Aber das dient gesagt, ja, damit stärken wir auch die Innenstädte, damit stärken wir den stationären Handel, der ja

 

ebenerdig in der Vergangenheit zumindest die Innenstädte belebt hat, derzeit immer weniger. Das wundert mich, dass da niemand diesen Ball aufgegriffen hat. Aber vielleicht erst mal draufkommen soll, sehr lassen sich die Menschen auch nicht mehr anlügen, dass zwei Euro pro Paket jetzt tatsächlich die Menschen unmittelbar dazu bringen würden, sich in einen Bus zu setzen und in die Stadt zu fahren oder, womit das Umweltargument wieder aufgehoben wäre, sich ins Auto zu setzen und zum nächsten Geschäft zu fahren.

 

Thomas Maurer (07:09)

Naja, es gibt ja sogar Gegenden in Österreich, ich wohne glücklicherweise in einer, wo man nicht einmal ein Auto braucht, einkaufen gehen zu können. Aber ich möchte eigentlich etwas viel Größeres anschließen. Unsere beiden Ansätze legen für mich eigentlich logisch nahe. Wir sollten eine politische Kommunikationsberatungsagentur gründen, damit sehr reich werden und in ein paar Jahren haben wir dann wahrscheinlich sogar Stiftungsräte.

 

Thomas Cik (07:47)

in seinem Roman Angst. Beschrieb Robert Harris eine künstliche Intelligenz, die tötet, die Brandschatz, die zum Ehebruch verleiten probiert und dann auch noch ein paar Sachen macht, die zumindest für physische Personen von strafrechtlicher Relevanz gewesen wären bzw. es sind. Jetzt hat die K.E. wirklich was angestellt und zwar einen Hackerangriff. Die Experten des Konzern Google haben einen Angriff auf

 

ein nicht genanntes Unternehmen festgestellt, welches Hacker unterstützt von einer KI durchgeführt haben. Sie sagen auch nicht dazu, welche KI das war, weil das ist natürlich hochkomplex und natürlich auch hochprekär, wenn du bekannt gibst, auf wen wurde zugegriffen und mit welcher Software wurde zugegriffen. Allerdings ist es eben diesen Hackern gelungen, eine Zwei-Faktor-Authentifizierung, eines populären Online-Systemverwaltungstools zu umgehen und dort eben

 

Sagen wir mal bisschen herum zu städeln. Größerer Schaden ist noch nicht entstanden, als was man bis jetzt über die Provenienz der Hacker bzw. dieses Hacker-Kollektivs bekannt gegeben hat, ist, sie stehen soweit bekannt, nicht unmittelbar in Konnex mit Machthabern aus China, Nordkorea. Ist man gut zu wissen, dass es die zwei Superschurken nicht sind?

 

Thomas Maurer (09:09)

Russland ist aber normalerweise auch relativ agil, was das angeht.

 

Thomas Cik (09:13)

Ja, die wurden in keinem Medienbegriff als nicht genannt.

 

Thomas Maurer (09:17)

Okay. Aber es ist ja nicht so, dass das jetzt der erste Fall ist, wo sich die Frage stellt, wer ist dann eigentlich strafrechtlich verantwortlich, AI oder auch nur so Chatbots-Ding schweren Schaden anrichten. Es gab ja mehrere Fälle von so...

 

Sprachassistenzmodellen, die ihre Klientel zum Selbstmord ermuntert haben, wenn die tendenziell depressiv waren und wo das zum Teil auch eingetreten ist, das ja belegt. Das war, glaube ich, in dem einen Fall, wo es ein 13-jähriger Bubo es ein Tochterunternehmen von Google und das ist eigentlich dabei geblieben, dass sie gesagt haben, ui je, na, das schauen wir uns aber an.

 

Aber offenbar ist, also es ist natürlich gerade in den USA derzeit eine Regierung, die nicht die geringsten Anstalten macht, in irgendeiner Weise in AI einzugreifen, sondern im Gegenteil, die Bundesregierung wollte sogar den Bundesstaaten verbieten, die nächsten zehn Jahre irgendwie regulatorisch in AI einzugreifen.

 

Das heißt, da kommt noch ein Riesenhaufen Probleme, glaube ich, auf uns zu. ist jetzt einmal so arg, das klingt wahrscheinlich, vereinzelte Selbstmorde durch fehlgeleitete Chatbots noch gar nicht einmal das größte Problem, von dem wir bald einmal stehen werden. ich glaube, hacken mit AI, wird dann klassisch so wie in der Spionage.

 

Aufrüstung, Abrüstung, also dass du immer mit jeder neuen Verschlüsselungstechnik kommt eine neue Dekodierungstechnik, auf die folgt eine neue Verschlüsselungstechnik und so weiter. Also ich glaube, das wird demnächst ausgetragen werden und zwar auf unser aller Bugle.

 

Thomas Cik (11:20)

Ja, wird es, wobei in einem Punkt muss ich da bisschen widersprechen. Es gibt schon auch Berater innerhalb der Trump-Administration, die mittlerweile dazu übergehen, ihn zu sagen, du lieber Donald Trump, wir werden die KI regulieren müssen. Und es fehlt ihm schwer, aber es gab, und ich meine, es gibt viele Meldungen von ihm auf Social Media, aber es gab auch jetzt schon zaghafte Annäherung seinerseits in dieser

 

schriftlichen Formen, wie er halt seine Gedanken irgendwie probiert da rein zu pressen aus Truth Social, dass es so etwas geben könnte wie rechtliche Beschränkungen für EI. Also da hat er sich offenbar kurzfristig mal was sagen lassen, vielleicht dringt es so lange durch, dass er sich ein ein Gesetzesvorhaben gießen könnte. Es wäre zu hoffen, muss man tatsächlich sagen.

 

Thomas Maurer (12:07)

Ja, da wäre ich jetzt nicht überzeugt. Erstens mal plädiere ich ja schon lange dafür in der Kommunikation über Donald Trump. Eigentlich müssten auch seriöse Medien dazu übergehen, dass immer mit einer Klausel, dass der amerikanische Präsident ein dementer Borderline-Psychotiker ist und man einkalkulieren muss, dass er in der Regel

 

mal wiederholt, was er der Letzte gesagt hat. Das kann am nächsten Tag ganz anders sein und das Ganze von einer grundsätzlichen paranoiden Bösartigkeit gebeizt ist. ich glaube, ich kann mittlerweile keine Zeitschriften oder Nachrichten mehr lesen, wo steht, was ist Trumps Plan, wo will Trump hin? Diese Fragen stellen sich nicht. Wir sind das nur noch gewohnt von früher, es gegen Trump, Boris Johnson

 

die Müstenheit in Person gewesen. Also sowas war noch nicht da und wir haben uns immer noch nicht, wir wollen verzweifelt glauben, dass der Ratio dahinter steckt. Es ist nur, es ist Korruption und deswegen glaube ich auch, es ist die ganze zweite Trump-Administration auch ein großer Kryptowährungsschwindel unter anderem. Und ich glaube, da überschneiden sich die Player zu stark. Ich kann mir nicht vorstellen, dass

 

Also das letzte rationale Ziel, das glaube ich der Trump verfolgt ist, irgendwie noch reicher werden und Rache an allen seinen wirklichen und imaginierten Feinden nehmen. Und wer ihm erklärt, wie man das am schlüssigsten macht, einen entscheidenden Fuß in der Tür haben, wenn es darum geht, fast die amerikanische offizielle Regierungspolitik ist. Und deswegen glaube ich nicht, dass es in den USA so schnell zu einer

 

Manche Bundesstaaten haben schon angefangen, weil dieses Regulierungsverbot aber auf Bundesebene nicht so lange der demente alte Mann im messen Haus sitzt.

 

Thomas Cik (14:14)

Deswegen habe ich mir auch angeschaut für unsere Zuhörenden und Personen, wie es eigentlich in Österreich ausschaut, wenn die KI was anstellt, beziehungsweise, Klammer auf, ich gebe zu, ich habe es anschauen lassen, herzlichen Dank an meinen Studienkollegen Michael Wogemut an der Stelle, der da weit versierter ist als Rechtsanwalt als ich. Klammer zu. Und er hat mir nämlich erklärt, wenn ich jetzt der KI sage, töte jemanden, und irgendwie bringt das der KI-Agent zusammen, ist doch wurscht, wie man es macht, hat man ja genug Vorstellungskraft,

 

dann wäre das tatsächlich, wenn ich diesen Auftrag gebe, noch immer Mord, der mir zuzurechnen ist. Wenn ich allerdings das jetzt nicht ernsthaft für möglich halte, dann bin ich lediglich in der fahlesigen Tötung nach 80 Strafgesetzbuch drinnen. Keinesfalls ist es allerdings so, dass mich eine KI, die ich zwischenschalten würde, rechtsfrei lassen würde. Weil zum Beispiel, das kennt man ja aus

 

Gangster und Gangfilmen, dass man irgendwie den Neunjährigen losschickt, den das Gegenüber zu ermorden, weil der ist ja noch nicht straffähig und der sagt dann nicht, dass er schon irgendwer einen Auftrag gehabt hat, sondern behauptet, das sei sein eigener Input gewesen. Also so etwas würde nicht durchgehen. Die KI ist immer auf einen humanen Impuls zurückzuführen und deswegen ist es sozusagen jetzt noch nicht der todelsichere Auftragskiller, die KI.

 

Thomas Maurer (15:36)

Viele haben ja auch noch Bremsen. Allerdings die Militärsoftware, also die Zielauswahl zum Beispiel, jetzt bei den Angriffen mit mir ran, ist ja ganz stark AI-gestützt erfolgt. Wodurch glaube ich die Auswahl an Zielen, die du in einem Tag eben festlegen kannst, was militärisch sinnvolle Ziele sind, sich vier oder fünffach zu pre-AI-Zeiten

 

Wichtig wäre halt trotzdem die Datenbasis aktuell zu halten, weil dadurch ist diese Schule dann auch in einem Raketenangriff mit den vielen toten Kindern reingekommen, weil das war vor zehn Jahren einmal tatsächlich eine Kaserne der Streitkräfte und das war halt nicht aktualisiert. Also diese KIs haben diesbezüglich sicher schon Ausnahmen, dass man auch tödliche Dinge planen und ausführen darf, die sind halt limitiert.

 

Klar die Frage, wie lange? Und es ist ja hochkomplex und wirklich verstehend, tu ich's auch nicht, aber es werden diese, also vor allem diese Chatbots, also Claude, das Anthropik-Modell, jetzt so ist, die werden ja so lange geschult, bis sie sozusagen Persönlichkeiten haben und das soll in dem Fall halt einigermaßen sozialverträglich sein darauf, also Persönlichkeiten ist jetzt natürlich nur eine Metapher, aber trotzdem.

 

Natürlich könnte ich aber auch so lange dran arbeiten und versuchen, eine KI zu entwickeln, die die Persönlichkeit von Pete Hex oder Donald Trump hat. Wann ich das will. Und die dann irgendwie rechtefrei ins Netz stellen, das könnte auch interessante Ergebnisse zeitigen.

 

Thomas Cik (17:30)

Obstöner Exhibitionismus wurde nun zwei Menschen in Argentinien vorgeworfen. Es klingt auf Spanisch übrigens nicht im geringsten Sexier, da heißt exibitionismo obseno.

 

Was dazu geführt hat, ist folgender Sachverhalt. Eine 60-Jährige und ein 55-Jährige lernten sich auf einem Flug von Panama nach Argentinien kennen. Irgendwann dann, und die Sitzplätze haben mich schon beeindruckt in der ganzen Geschichte, gab es dann dächtige Bewegungen auf den Sitzplätzen 1E und 1F. Eine Großmutter, mit ihren Enkelkindern unterwegs war, hat es wahrgenommen, hat dann eben auch das Bordpersonal alarmiert und die haben dann gesagt, na so.

 

geht das nur, nachdem sie zwei Personen mit Herrn Untergel aus seiner Kleidung angetroffen haben. Und dann ging es eben rund, vor allem am Flughafen ging es dann runter, dort tratete nicht nur die Polizei, sondern auch die Familie des Mannes. Und, basierende Geschichte am interessantesten, findet ein Kollege, den ich wahrscheinlich für den Belesensten in ganzen kleinen Zeit umhalte, dessen Name ich jetzt aber nicht nennen werde, aber ich stelle Ihnen sein Buch, das er geschrieben hat, in die Shownotes rein. Also falls Sie rausfinden wollen, wer so ein unfassbares Hintergrundwissen über die Abgründe dieser Welt

 

Schauen Sie in die Shownotesreiten, ansonsten hören Sie uns weiter zu. Der hat mir gesagt, ja normalerweise zahlt er einfach nur eine kleine Spende und die Sache hat sich.

 

Ich ringe noch immer nach ganz ganz vielen Worten, aber Thomas du hast schon alles erlebt.

 

Thomas Maurer (18:56)

Ich finde,

 

kann vieles aus dieser kleinen Geschichte mitnehmen. Zum einen irgendwie, dass Sexualität im Alter tatsächlich nicht nur ein Sonntagsbeilagendema ist, sondern offenbar gelebt wird. Auch 60 ist das neue 40. Das scheint auf der Ebene zuzutreffen.

 

Thomas Cik (19:13)

Thomas soll ich den zuhören,

 

dass man uns sagt, wie alt du bist?

 

Thomas Maurer (19:20)

Ich bin 59. Das war ja eine Zeitlang sogar eine relativ sportliche Angelegenheit, 10.000 Meilen Club oder so was, das ist irgendwie für etwas leichtlebigere Menschen grundsätzlich ein kleines Ziel, war zumindest einmal irgendwo auf einem Interkontinentalflug.

 

Geschlechtsverkehr gehabt zu haben. weiß nicht, ob das als Trend noch vorhanden ist, zumindest urbane Legende kenne ich das schon lang. Und offenbar, die waren ja erste Klasse und so diese richtig guten ersten Klassensitze, kannst du ja da kannst du ja Rollos aber lassen und so weiter. Die haben das wahrscheinlich eh möglichst mit Reisenden schonend eigentlich initiiert.

 

Thomas Cik (20:04)

Mhm.

 

Thomas Maurer (20:19)

Und dann ist diese Oma vorbeikommen und hat gesprächelt. Also so kann man die Geschichte auch erzählen. Und dass der Herr dann am Flughafen von seiner Familie abgeholt wurde. Also mit Glück waren es vielleicht nur die Kinder aus der geschiedenen Ehe, ihn abgeholt haben. Ansonsten hat er wahrscheinlich derzeit gerade keine gute Zeit.

 

Thomas Cik (20:44)

Ja und falls Sie sich fragen, wie kriegen Sie da jetzt den Punkt hin zu Robert Harris? Lesen Sie Abgrund. Da geht es einen britischen Premierminister, der mit einer viel zu jungen Frau auch Spanzer hat und ihm eigentlich alles völlig egal ist. Er kriegt es wie ein Wirtschaftskrisenum sich herum geschehen lässt, einfach nur weil er im Grunde mit seinem Wurmvorsatz denkt.

 

Darf eine Waffenfirma ihre Produktion nach dem berühmten Comichelden Obelix benennen? Mit dieser Frage beschäftigt sich derzeit das Gericht der Europäischen Union.

 

in Luxemburg. Hintergrund ist ein langjähriger Markenstreit zwischen den Herausgebern von Asterix und Obelix, nur nah, weil die wir in Markenräte haben, und einem polnischen Waffenhersteller.

 

Es ist fast so wild wie die letzte Geschichte, muss man dazu sagen, denn die Chancen stehen jetzt tatsächlich schlecht für den Comic Verlag, dass der es den polnischen Waffenunternehmen verbieten könnte, seine Produkte, Waffen, also sprich Langwaffen, Schusswaffen, Obelix zu nennen oder so, weil es bestehe ja mutmaßlich nicht naheliegende Verwechslungsgefahr, wird argumentiert. Da muss ich sagen, da hat irgendjemand Asterix und Obelix nicht gelesen, weil Obelix an sich, der ist eine Waffe. Punkt aus, da brauchen wir natürlich

 

Thomas Maurer (22:02)

Also das ist

 

durchaus ein Mittelstreckenprojekt, die wird der Hinkelstein immer wieder mal eingesetzt.

 

Thomas Cik (22:08)

trotzdem wird argumentiert, na Waffen und Comics, das ist halt doch ein bisschen ein Unterschied, deswegen will man den Polen erlauben oder könnte es den Polen erlaubt sein, ihre Waffen Obelix zu nennen. Da muss ich sagen, das würde mich jetzt tatsächlich als großer Asterix und Obelix-Fan, und ich hatte sogar in meinem Kinderzimmer eine Tapete von den beiden, würde mich sehr, stören. Da würde mir nachträglich nur ein Stück Kindheit ruiniert werden.

 

Dass Gewalt etwas Lustvolles sein kann, dass man einfach so rausgeht und die Römer vermöbelt, nebenher noch zwei Wildschweine mitnimmt und dass das ein Freizeitvergnügen sein kann, mit tatsächlich physischen Affen unterlegt, gefällt es mir da nicht.

 

Thomas Maurer (22:44)

Ich kann mir auch nicht vorstellen, dass man irgendwie lieber von einem Projekt DILD zerrissen wird, das einen zum Schmunzeln anregenden Namen trägt. Im Prinzip gab es diese Geschmacksverjährung auch im Ersten Weltkrieg schon. Die dicke Bärter. ja auch so. Also eigentlich da oben liegt es die dicke Bärter, gegendert kann man sagen. es kommt ja auch, ich glaube das ist dann sogar eine Kinovorführung.

 

wo eben dieses dicke Bärter im Einsatz gezeigt wird. In den letzten Tagen der Menschheit von Karl Kraus, wo ich glaube ein Erzherzog, ich weiß nicht mehr welcher, im Kinos ist und immer wenn man sieht wie dieses riesen Projektil war, Einschlag, gesagt, boom, still. Das ist auch der Spitzname des ehemaligen FPÖ-Parteichefs, ist in dem Fall wirklich

 

Thomas Cik (23:37)

Und auch da, nochmals Robert Harris Hinweis, V2 heißt im Original, weißt du den deutschen Titel, mir ist das jetzt gar nicht einfach, ich glaube Vergeltung, ja das ist der deutsche Titel, da geht die ballistischen Waffen, die Nazi Deutschland erfunden hat, eben das Kriegsführende Großbritannien vorzugehen. Finde ich es auch noch aus einer besseren Romane, als ein wie dir gefällt.

 

Thomas Maurer (24:01)

Den habe ich noch nicht gelesen. Ich finde das insgesamt ein breites Spektrum zwischen sehr gut, da würde ich eher seinen ersten Roman, Vaterland, reinnehmen, der in einem fiktiven Europasprit, in dem die Nationalsozialisten nicht besiegt wurden in den 60er Jahren, der mit den Mitteln eines klassischen, so hardboiled Grinnis

 

Diese Geschichtsfiktion erzählt er sehr gut und der Rest pendelt zwischen, ganz interessant. Er ist ein idealer Autor für lange Zugfahrten und Flüge und ähnliches. Es ist nie ganz Fahrt, aber auch nie so, dass man jetzt sofort wieder aufruft und sagt, das musst du lesen.

 

Thomas Cik (24:51)

Du meinst also, hätte der ganze Gaucho, du meinst also, hätte der Gaucho da an Robert-Harris-Roman mit im Flugzeug gehabt, wäre ihm ganz, ganz viel Stress erspart geblieben.

 

Thomas Maurer (25:02)

Ja, ja, außer kommt drauf... Den hab ich ja schon gelesen, der hat jetzt einen anderen Umschlag, dann wär's genauso wiedergekommen.

 

Thomas Cik (25:15)

Wenn wir schon ganz tief in der Literatur sind, die nächsten Schwenker nehmen wir über den Roman Pompeii. Jetzt, wie Sie vermuten können, den Vulkanausbruch bei Pompeii. Da werden aber auch altrömische Lebensweisen sehr sehr interessant beschrieben, sehr detailreich auch imaginiert. Unter anderem auch die Herstellung von Wein und natürlich das eine oder andere Weingelage, weil altrömische Dekadenz, das muss schon irgendwie abgebildet sein in ein Robert-Harris-Roman.

 

Bissle dekadent geht es natürlich auch innerhalb der österreichischen Weinbauernschaft zu. Würde ich jetzt einmal behaupten, wenn man da durch die Weinberge fährt, die haben schon alle sich schön was hinstellt. Das ist aber umgekehrt auch nur Beleg dafür, dass ihre Produkte offenbar so gut funktionieren, dass sie einen Ertrag gemacht haben. Und einer, der wirklich einen guten Ertrag gemacht hat und der Thomas Maurer kann das gut nachher noch tatsächlich ausführen, ist der Roland Willig. Dessen Blaufränkisch wird nämlich international gefeiert, allerdings scheitert er.

 

daheim an einer Prüfnummer. Und jetzt kommt der große Austritt, der die Regulierungsstaatssekretär, Stepp Schellhorn, der will jetzt nun nämlich das Weingesetz entrümpeln. Muss man ja wirklich sagen, ist schon irgendwie beeindruckend, du machst einen blaufränkischen, der überall auf der Welt gekauft wird, geschätzt wird, zu richtig fantastischen Preisen und daheim sagt aber dann ein Hofrat oder vielleicht auch nur ein Ninder nachgereitet.

 

Thomas Maurer (26:38)

Das anehren wir gut, Frete.

 

Thomas Cik (26:41)

Das passt jetzt aber alles nicht ganz. Führen wir uns mal rein in die Expertise der Weinkulinarik, lieber Thomas.

 

Thomas Maurer (26:47)

Ich

 

versuche mich leidlich knapp und von Allgemeininteresse zu halten. Also es ist so, der betroffene Wein hat jetzt, es gibt ja verschiedene Bewertungsfirmen, es oft, der Mayer Parker ist vielleicht der bekannteste, der Roland Welich hat als erster 100 Punkte bei James Sucking bekommen.

 

Wir hatten voriges Jahr auch für die D'Orlimour 98 Punkte Plaka. Also das sind schon totale internationale Spitzenwertungen. Und bei Roland Wellich ist jetzt eben das Interessante, dass der nicht die staatliche Prüfnummer kriegt. Das heißt, du darfst diese rot-weisse-rote Kapsel oben nicht haben. Aber viel mehr ist noch, du darfst die Lage nicht angiben. Wir sind in Österreich gesetzet. Das ist ein Produkt gestaffelt wie in Frankreich.

 

Ganz unten ist, weiß nicht, Wein aus der Europäischen Union. Ich weiß nicht, ob es noch drunter Wein von irgendwo gibt. Dann gibt es Wein aus Österreich. Wein, dann hast du die Regionen zumindest. Dann muss das halt von dort sein. Sowieso Weinviertel DRC oder sowas. Und DRC ist schon dann sozusagen, das muss dann bestimmte Geschmacksbilder hinbekommen. Und praktisch, wie genauer es wird, dann gibt es die Ortslagen. Also da steht dann Kumpelts Kirchen oder irgendwas. Und dann gibt es die

 

Rieden, also die einzelnen Weinberge, halt sozusagen gerade im gehobenen Segment oder nicht Weinberge, sondern Lagen auf den Weinbergen, die im gehobenen Segment wichtig sind, weil du sagst, das ist das und das wollte ich schon lange mal trinken oder das hat mir so gut geschmeckt oder jedenfalls damit, das sind die teuren Sachen. Und wenn du das nicht mehr draufschreiben darfst, ist das natürlich ein bisschen ein Problem, weil du hast immer noch den gleichen Wein, aber die Menschen, es kaufen wollen, wissen es nicht, weil es nicht drauf steht. Das ist also ein ernsthaftes

 

Und das Problem mit diesen, die Lagen nicht draufsteigen dürfen, gibt es verstärkt und schon lang diskutiert im sogenannten Natural Weinbereich, weil da die Weine teilweise wirklich auch bewusst so gemacht werden, dass sie dem ganz traditionellen Geschmacksbild einfach nicht entsprechen. Was beim Roland-Werlich aber nicht der Fall ist, das ist einfach der

 

lässt die Weine wirklich entstehen, wie sie sind. Das ist top gepflegt. Das ist spontan vergoren, also nicht mit irgendeiner... Es gibt Zuchthäfen, dafür sorgen, dass Azovino so schmeckt, wie man glaubt, dass Azovino schmecken soll und so weiter. Sondern das ist alles natürlich, dass die Weine bestehen aus dem, wo sie wachsen, wie sie gemacht sind und da gibt es keine Eingriffe. Weil, sagen wir mal, glaube mindestens 90, konservativ geschätzt, Prozent der

 

weltweiten Weinproduktion sind letztlich in irgendeiner Weise industrialisiert. Weil du kannst diese Mengen nicht herstellen mit Handernte und sauber verlesen und ähnlichen Dingen. Also das meiste, was du im Supermarkt findest, in einem gewissen Grad industrialisiert hergestellt. Und das sind aber Beine, denen wurde gar nichts gemacht. heißt, wenn das nicht noch blaufränkisch schmeckt, stellt sich die Frage, noch was soll es schmecken? Was anderes ist nicht drinnen? Und

 

Deswegen ist die Frage, man diese Verkostungskommission, jeder Wein wird dann nochmal verkostet, abschaffen soll, ist eine, die sehr sinnvoll ist und die schon lange existiert. Und du hast ja zwei Pole auf der einen Seite, dafür sind diese DAC-Sachen gut, dass das ein bestimmtes Geschmacksbild erfüllt. wenn die Kundin denkt, das ist was nicht.

 

Weinviertel DRC oder das hysterische Klassik, das schmeckt so leicht und frisch und ding, so stelle ich mir das vor und wenn das drauf steht, kann ich mir darauf verlassen, dass egal von welchem Winzer das ungefähr in die Richtung geht. Und wenn ich aber bisschen individuellere Reine machen möchte, die dann vielleicht von einer interessierteren Klientel gekauft werden und die ab mehr Geld auszugeben bereit ist, dann kann mir das total zum Fallstrick werden. Und wie gesagt, das ist halt der drastischste, das ist ja wirklich schon fast satirisch.

 

100 Punkte für einen Rotwein in einem internationalen Relevantenverkostungsrahmen zu kriegen und dann in Österreich hören, ist ein fehlerhafter Wein, da darf nicht draufstehen wo er her ist. Das ist glaube ich ein ganz guter Anlass zumindest Überänderungen zu rücken.

 

Thomas Cik (31:28)

Ja, verstehe. Und ansonsten hast du jetzt gerade offenbar eine Bewerbung abgegeben als einer von diesen Weinverkostern. Also ich glaube, irgendwann im Leben möchtest du doch noch Hofrat für Weinkultur werden.

 

Thomas Maurer (31:42)

Gibt es

 

einen Bezahltenposten, wo mir eine Terrasse und Nachschub an zu bewertenden Dingen zugestanken wird?

 

Thomas Cik (32:01)

Ja, ich glaube schon. Also wie gesagt, das Berufsbild ist mir selber nicht ganz klar gewesen. Ich hab's einmal in der Episode, als uns der Christian Schwab besucht hat, erzählt, dass mir ein Hofrad für Weinbau gegenübergesessen ist bei einer Apfelweinkost. Aber er hat halt tatsächlich Visitenkarten drauf gehabt, Hofrad und er hat nur über Weinbau geredet. das war schon wirklich sein Beruf.

 

Thomas Maurer (32:21)

Ja, also ich weiß ja nicht, ob der Bundespräsident unseren Podcast hört, aber wenn ja, das wäre doch eine Idee. Also wie weißt, in dem Alter, langsam, also Professor muss ich nicht werden, aber irgendwas mit einem praktischen Nutzen, wäre ich ansprich.

 

Thomas Cik (32:42)

Letzte Buchempfehlung noch von uns, der zweite Schlaf. Auch ein Robert-Harrison-Mann, wo er auf kulturgeschichtlich vergessenes Ding aufgemerksam gemacht hat. Früher, als es noch kein elektrisches Licht gab, sind die Menschen früher schlafen gegangen, waren dann natürlich irgendwann mal in der Nacht ausgeschlafen und haben die Nacht überbrücken müssen. Unser Anna nimmt ein E-Book und liest dann halt irgendwas. Es gibt aber auch Menschen, machen was anderes.

 

Donald Trump ist zum Beispiel so einer und da gibt es ein fantastisches Video, das wir Ihnen in die Shownotes hat Mitnachtmelder und 55 Tweets in drei Stunden, die er da abgesendet hat in einer Nacht. Also ich komme aus einer Zeit des Journalismus aus, man noch nach Zeilenhonora auch geschrieben hat. Und ich habe es mal ausgerechnet, das ist ein sagenhaftes Stundenhonora, das er da rausgerissen hätte. Ich habe das jetzt noch nicht in Euro übersetzt, weil ich tatsächlich damals noch in Schilling mehr Geld bekommen habe. Aber ja.

 

Da ist was drin. Also gegen Geld twittern würde Donald Trump das machen. Es wäre nicht so erfolgreich wie seine Krypto-Betrüger rein, aber es wäre zumindest ein solider Lebensstandard nach normalen, gut bürgerlichen Maßstäben.

 

Thomas Maurer (33:50)

Ja, also und ich glaube, das ist in seiner Wahnsinnigkeit noch zumindest gar nicht so leicht von einer Artificial Intelligence zu ersetzen. Also ich finde an und für sich die Tatsache, war jetzt in der Nacht auf Dienstag, also 55 Truth Social, wie ich erfahren habe, tatsächlich heißen so wie früher Twitter die Beiträge Tweets hießen, jetzt weiß ich nicht, heißen sie Exe.

 

Keine Ahnung. Aber jedenfalls auf Truff Social sind es Truffs, was wirklich sehr lustig ist. Und er hat eben 55 Truffs zum Besten gegeben. Vollkommen wahnsinnig witziges geistesgestörtes Zeug. Natürlich wieder AI-Bilder, Slop und es geht Hillary Clinton und dass der Obama Verbrecher ist und das...

 

sogar als die Höchstrichter nicht genug tun, seine Feinde zu vernichten. es ist schon, wenn in deiner Familie ein betagter Verwandter oder eine Verwandte sowas hier legt, dann tritt der Familienrat zumindest in intakten Familienverbänden zusammen und sagt, so ist es jetzt dann aber Zeit, dass wir vielleicht den Führerschein wegnehmen und insgesamt schauen, dass er eine strukturierte Umgebung kommt, oder?

 

Sie. Das ist im Weißen Haus sozusagen nur insoweit gegeben, als wenn er auf einen Knopfdruck kommt, der Diet Cola und wenn er einen anderen Knopfdruck, McDonalds. Aber ich glaube, er im Sinne von schützen wird, diesen Menschen vor sich selbst wird er, glaube ich, solange er lebt, sie kann er aufmucken.

 

Thomas Cik (35:37)

Ja, was er aufmucken wird bei seinem Staatsbesuch in China, das werden wir dann nächste Woche besprechen. Vielleicht auch nicht, vielleicht ist er auch einmal nicht auffällig, ausfällig, könnte ja auch passieren.

 

Na, du schweigst, weil du weißt, es wird auffällig, es wird ausfällig werden. Hast du völlig recht, lieber Thomas. Deswegen sage ich jetzt nichts mehr, indem ich meinem Zwangsoptimismus manches Mal Dingen hingebe, die hinfällig sind. Wir wünschen Ihnen ein verlängertes Wochenende, schönes verlängertes Wochenende, so sehr eines haben. Wir haben Ihnen jetzt so viele Buchempfehlungen mitgegeben. Ich glaube, Sie brauchen keinen einzigen anderen Podcast, bis wir am Freitag wieder da sind.

 

Thomas Maurer (36:15)

Und

 

fürs Wochenende wer sich einarbeiten möchte in österreichischen Wein. Jetzt noch schnell einkaufen gehen, dann kann man das morgen ausschlafen.