Ein kleiner Auftakt für den Live-Podcast von Maurer & Cik am 10. April in den Kammerlichtspielen Klagenfurt. Achtung: Die nächste Episode erscheint bereits am 11. April
Kabarettist Thomas Maurer und Journalist Thomas Cik sprechen jede Woche über die wichtigsten Nachrichten. In dieser Episode ist Christian Schwab dabei. der Comedy Hirte.
SPEAKER1
00:00:00
Was jetzt kommt, wisst ihr bestimmt. Der Podcast von Thomas und Thomas. Nein. Na gut, der von Maurer und Schick. Der satirische Nachrichten-Podcast der Kleinen Zeitung.
SPEAKER2
00:00:19
Servus, Thomas. Servus, Thomas. Und servus, Christian. Servus, Thomas. Servus, Thomas. Ja, Sie haben richtig gehört, Christian Schwab sitzt immer noch da bei uns, was aber eigentlich damit zu tun hat, dass wir gar nicht weggegangen sind, denn heute gibt es eigentlich keine wirkliche Episode von Maurer und Schick, gell?
SPEAKER3
00:00:35
Also ja, aber nein. Also nicht jetzt, nicht gleich.
SPEAKER2
00:00:38
Ja, genau. Die gibt es am Nachmittag beim Podcast-Festival der Kleinen Zeitung in den Kammerlichtspielen. Wir haben dort nicht den Christian dabei. Falls Ihnen der gefällt, hören Sie die letzte Episode an. Heute, sprich am 10., werden wir die Katrin Winkler-Jandl mit dabei haben und wie ihr der werden wir auch super Themen besprechen, wobei ein Thema gibt es da, das möchte ich jetzt noch mit euch beiden besprechen, weil das, ja, da geht es um körperliche Ausscheidungen und so weiter und ich habe da irgendwie Hemmungen, mit Frauen darüber zu sprechen. Es gibt nämlich in diesem Podcast immer wieder auch Meldungen aus der Welt der Wissenschaft, über die man sprechen muss und so eine hat mich jetzt in den letzten Tagen erreicht und da muss ich sagen, das war schon spannend. Es geht dann nämlich um das Verhalten von Pottwalen, deren Jagdstrategie. Und da habe ich zum Beispiel zwei interessante Aspekte gelesen. Das eine Mal, wenn Pottwale verfolgt werden, zum Beispiel von Orcas, dann entleeren sie deren Darm, also nicht den der Orcas, sondern ihren eigenen, sprich sie sch-sch-sch-sch-sch und geben so quasi mal Absonderungen ab, um die Orcas, würde ich jetzt mal sagen, zu verwirren, zu irritieren und abzulenken. Und wenn sie dann aber tatsächlich in die Konfrontation gehen, dann geben sie Kopfnüsse.
SPEAKER3
00:01:47
Die haben mal recht große Käpfchen.
SPEAKER2
00:01:49
Ja, also wirklich, präfrontal, Kortex reingeknallt und so. Hat das jetzt euren Blick auf diese Tiere verändert? Und ich frage jetzt nicht, was würdet ihr im schlimmsten Fall lieber wählen?
SPEAKER3
00:02:00
Also ich sage mal, in extremen Stresssituationen weiß man, dass auch höhere Säugetiere wie der Mensch mal spontan den Darm entleeren, einfach um ein bisschen flotter unterwegs sein zu können, weil das relativ viel Blut bindet. Also gibt es immer wieder Aufzeichnungen, zumindest von ehrlichen Kriegsteilnehmern, dass das passiert. Insofern ist aber die Frage, ist es jetzt beim Pottwal eine Waffe? Also ist es eine gezielte Taktik oder ist es einfach eine unwillkürliche Entleerung? Weiß man das? Weißt du da was darüber? Weiß die Wissenschaft mehr?
SPEAKER2
00:02:34
Ja. Nein, weil es, ich glaube, tatsächlich sehr komplex ist, einen Pottwal in freier Wildbahn so zu beobachten und dann noch, man kann ihn halt so schwer hinterher befragen, muss man dazu sagen.
SPEAKER3
00:02:43
Das kommt dazu und ich glaube, die Santi lassen sich, also ich habe unlängst auch gelesen, nämlich dass sie untereinander, die Jungbullen, womit man nicht gerechnet hat, dass sich die auch gegenseitig mit Kopfstößen recht massiv traktieren. Das hat man vorher auch nicht gewusst.
SPEAKER4
00:02:56
Ja, für mich ist eher die Erkenntnis, dass auch Orcas unter Shitstorms quasi leiden können. Also nicht nur im Social-Media-Bereich ist das, sondern auch Orcas kämpfen. Damit ganz ohne Social Media ist es auch möglich. Das nehme ich vor allem mit jetzt.
SPEAKER3
00:03:10
Nein, man sagt, dass irgendwelche Tiere irgendwelche Drüsen entleeren in solchen Situationen, ist ja nicht so selten. Aber dass man da gleich direkt auf den Dickdarmvorrat zugreift, weiß ich nicht, wie häufig. Es hat wahrscheinlich auch eher im Wasser mehr Sinn als an Land, wenn so ein Pemmerl fällt, das wird den Wolf nicht abhalten. Aber sagen wir so, in der Strömung so ein bisschen eine Orca-Entleerung, also eine Wal-Entleerung, das gibt es aus. Aber grundsätzlich ist es auch für Menschen gut zu wissen, wie Tiere nicht sind, falls wir mal schwimmen und dann einem Pottwal oder so etwas begegnen. Ja, schwimmen Sie haben nicht noch. Versuchen Sie nicht bedrohlich auf den Pottwal zu wirken wie ein Fressfeind, sondern winken Sie haben aus der Entfernung zu. Ich habe ein bisschen anderes, das hat in dem Fall nicht mit Verteidigung zu tun gehabt. Ich bin, das ist ewig her, da war ich 14, 15, also bin ich in Schönbrunn und damals waren noch diese total tierfeindlichen kleinen Käfige im Betrieb. Und da war ich im Löwenkäfig und da hing ein Schild, Vorsicht, Tier spritzt. Und es ist tatsächlich, neben mir stand ein deutscher Tourist, der mich dann hat, was soll denn das bedeuten, Tier spritzt. Und ich würde sagen, pass uns auf, in dem Moment hat sich der Löwe umgedreht und hat den Anus gespitzt, wie wenn man zum Pfeifen die Lippen schürzt. Und ich habe mir gedacht, ups, und in dem Moment will ich sagen, gehen Sie mal weg, was, werde ich nie vergessen. Und der Tourist auch nicht, glaube ich. Dem Löwen war es wurscht.
SPEAKER4
00:04:47
Aber hat es doch nicht im Zoo Salzburg einen berühmten Löwen gegeben, der das Publikum immer angewinkelt hat?
SPEAKER3
00:04:53
Also ja, natürlich hat er nicht den Anus, also aber in Salzburg weiß ich nicht, aber da bin ich daneben gestanden und wurde nicht getroffen. Und ich muss gestehen, es war dann schwierig, die Schadenfreude im Zaum zu halten und angemessen betroffen zu reagieren.
SPEAKER4
00:05:11
Nein, aber so sind die Sachen, die von der Tierwelt, auch wir zwei, Thomas als Läufer, ja, du warst ja eine Minute schneller beim Garts.
SPEAKER2
00:05:18
Aber ich habe dich nicht mit solchen Methoden abgehängt.
SPEAKER2
00:05:21
Nein, mit Methoden, das ist so verbreitet.
SPEAKER4
00:05:23
Nein, aber da gibt es ja auch immer, wenn man im Wald laufen geht, Wolf begegnen, einem Bären begegnet, wie verhält man sich da? Und da heißt es immer, wenn der Wolf kommt, glaube ich, sollte man sich groß machen und schreien, was ja auch wirklich, glaube ich, nicht funktionieren würde. Und beim Bären, habe ich von einem Interview mit einem Experten gelesen, dass man sich ganz flach am Boden legen und so tun, als wäre man gar nicht da. Und dann ist, glaube ich, die wirkungsvollste Methode zu hoffen, dass der Bär dieses Interview mit dem Experten auch gelesen hat.
SPEAKER2
00:05:49
Ja, aber ich glaube, bei Bären gibt es ja eine sehr, sehr logische Regel, die heißt Black, Fight Back, Brown, Lay Down und White, Good Night.
SPEAKER4
00:05:59
Wirklich?
SPEAKER2
00:06:00
Ja?
SPEAKER4
00:06:00
Spannend.
SPEAKER2
00:06:01
Also ich meine, andererseits, wenn dir beim Laufen ein Eisbär entgegenkommt, dann hast du die Marathon-Route definitiv verirrt.
SPEAKER3
00:06:12
Ja, aber es gibt ja diese Marathons dort.
SPEAKER4
00:06:15
Ach, Schneeschuh-Marathon.
SPEAKER4
00:06:17
Am Nordpol und so, es gibt ja diese Marathons, die man auch machen kann.
SPEAKER2
00:06:20
Ja, ein Freund von mir hat mal den Marathon über einen Vulkan auf Island gewonnen. Es waren 42 Teilen, aber sie sind wirklich über einen Vulkan drüber gelaufen. Also er war inaktiv. Inaktiv zu dem Zeitpunkt, ja klar, sonst wäre die Strecke vielleicht irgendwie illegal gewesen oder so.
SPEAKER3
00:06:40
Ja, also da sind die heißen Sohlen nach dem Marathon ein bisschen ein anderes Thema.
SPEAKER3
00:06:44
Genau.
SPEAKER2
00:06:45
Ja, und Sie sehen es, das waren jetzt einfach so tiefe Elemente, die wollte man nicht mit einer Frau auf der Bühne besprechen. Das wäre uns vielleicht ein bisschen beinig gewesen, oder Thomas?
SPEAKER3
00:06:53
Nein, da bin ich absolut Anhänger der Gleichberechtigung der Geschlechter.
SPEAKER2
00:06:58
Es werden ja auch die weiblichen Pottwale den Schicksal machen, oder?
SPEAKER3
00:07:02
Nehmen wir mal an, ja.
SPEAKER2
00:07:03
Ja, wobei das Raufen mit der…
SPEAKER3
00:07:06
Das Raufen ist, glaube ich, eine Jung-Pottwal-Burmblädtheit.
SPEAKER4
00:07:12
Es ist eigentlich auch im Eishockey verboten, mit den Köpfen zusammenzustoßen.
SPEAKER3
00:07:15
Da haben wir schon wieder bei Eishockey, ja, weiter.
SPEAKER3
00:07:18
Beim Boxen übrigens auch.
SPEAKER3
00:07:20
Ach so? Beim Kopfstoß, wenn der Schiedsrichter den Eindruck hat, das war Absicht, dann bist du disqualifiziert.
SPEAKER2
00:07:29
Ja.
SPEAKER4
00:07:29
Die einzige Box, was mit dem Kopf geht, ist Beatboxen.
SPEAKER2
00:07:32
Und auch damit sind wir wieder in der letzten Episode da, wo Christian Schwab uns ein bisschen was über Daniel Fellner und seine einstige Karriere als Beatboxer erzählt hat. Aber ich will nicht nach hinten blicken, blicken wir nach vorne. Heute am Nachmittag sind der Thomas und ich beim Podcast-Festival in Klagenfurt. Am Abend ist der Thomas dann schon wieder in Graz und spielt sein aktuelles Stück im falschen Film vor. Und der Christian, auch den können Sie live erleben. Wenn Sie nämlich mit der Chor einbauen, in die Steiermark fahren, da ist er am 17. April zu sehen.
SPEAKER4
00:08:01
Genau, in Wagner spielen wir mit den Kommendierten unser aktuelles Programm Immer wieder Österreich.
SPEAKER2
00:08:05
Ja, genau. Und jetzt haben Sie auch noch einen furchtbaren Ohrwurm, bis Sie dann was Neues hören werden. Wir sagen danke für die Aufmerksamkeit, aber du wolltest noch was anderes sagen.
SPEAKER4
00:08:13
Nein, du hast einen Ohrwurm mit Immer wieder Österreich.
SPEAKER4
00:08:15
Ja, klar. Hast du jetzt die John-Otti-Geschichte im Kopf?
SPEAKER2
00:08:19
Ja, leider.
SPEAKER4
00:08:20
Oder die aus dem Stadion?
SPEAKER2
00:08:22
Nein, ich bin so von der Deformation Professional erfasst, dass es tatsächlich leider die John-Otti-Band ist, die ich höre.
SPEAKER4
00:08:29
Ja, dann denkst du sofort, wir sind alle eine Familie, dann hast du einen anderen Ohrwurm.
SPEAKER3
00:08:34
Ich bin immer noch Fan von HC, HC für Österreich, auch John-Otti, aber das wird nicht mehr gespielt.
SPEAKER4
00:08:39
Es müsste endlich mal ein Best-of-Album mit der John-Otti-Band rauskommen, mit all den besungenen FPÖ-Obmännern.
SPEAKER3
00:08:45
Ja, aber ich glaube, nachdem der HC Strache gerade der Voldemort in der FPÖ ist, also der, dessen Name nicht mehr genannt werden darf, wird das nicht in die Charts schauen.
SPEAKER4
00:08:57
Das ist schwierig zu singen, ein Name, der nicht genannt werden darf. Oh, nee, oh, nee, oh, nee, oh, nee.
SPEAKER2
00:09:03
Tschüss und schleicht euch!