Thomas Maurer und Thomas Cik diskutieren in dieser Woche über Albert Fortell, Rudolf Taschner, die Vampirschnecke, Ernst Gödl und die Geheimnisse heimischer Blasmusik.
Die wichtigsten Links dieser Woche:
Thomas Cik (00:20)
Sires Thomas. Und Sires liebe zuhende Person bei Mauer & Schick, dem satirischen Nachrichtenpodcast der Kleinen Zeitung, wo jede Woche Nachrichten besprochen werden. Und zwar vom fantastischen Kapitalisten Thomas Mauer und meiner einer, Thomas Schick von der Kleinen Zeitung. Und in der Woche haben wir wieder spannende Impulsgeber. Rudolf Taschner ist einer davon. Albert Fortell. Die Älteren, die noch Lineares TV kennen und geschaut haben in der Vergangenheit, werden ihn vielleicht noch kennen. Auch der hat uns...
Thomas Maurer (00:21)
See ya's Thomas!
Thomas Cik (00:49)
Ich mal sagen, sehr interessanten Ansatzpunkt gegeben, über den man sprechen darf und natürlich auch Gust Wöginger, zu dem jetzt bitte niemand mehr Ungust sagen darf, nicht einmal mehr Herbert Kickl, weil er hat Konsequenzen gezogen. Auch über diese müssen wir sprechen.
Thomas Maurer (01:01)
Ich könnte mir vorstellen, dass Gustwöginger in gewisser Weise, oder ich hoffe fast, dass der sowas, wenn klassische Musiker, Jahrrunde, Geburtstage oder Todestage haben, sagt man auf eins immer, ist der Und mit ein bisschen Glück wird Gustwöginger auch so eine Art Jahresregent im Sinne von hoffentlich spricht sich das herum, hoffentlich macht dieses Urteil Schule, hoffentlich machen, leitet ihn Versuchung.
sind, sowas zu machen, das nicht mehr.
Thomas Cik (01:35)
Schauen wir mal, wir können ja in ein paar Jahren drüber reden, wenn wir diesen Podcast noch haben und Gustw Gingard dann vielleicht schon in Pession noch nicht verstorben ist. Also das wünscht man niemanden, auch...
Thomas Maurer (01:43)
Ja, stimmt, das soll in
10, 15 Jahren, wenn er dann auch das Nationalratsmandat zurückgelegt haben wird und wenn wir dann noch unsere Sendung machen, laden wir ihn einfach ein.
Thomas Cik (01:54)
Ja, genau. wie gesagt, wir werden tot werden ja auch noch sprechen, aber nicht in Zusammenhang mit Gustwürging. Aber jetzt gehen wir mal rein in die Themen.
Eine Geschichte, die mich zugegebenermaßen erst hat erfasst, ist jene von Rudolf Taschner. Und erfasst hat sie mich, weil unser lieber Zuhörer, ich glaube, das war der Robert, sie mich geschrieben hat, gesagt hat, das solltet ihr mal besprechen und als sie dann
ein bisschen abgeglitten bin in diese ganze Sphäre von Rudolf Taschner und der Debatte, die rund ihn entbrannt ist, aber beschlossen, ja, da müssen wir tatsächlich sprechen. Kurz zum Sachverhalt. Rudolf Taschner, den kennt man oder vielleicht auch nicht. Er ist ein ÖVP-Politiker, ist Wissenschaftler, hat auch populär wissenschaftliche Bücher geschrieben, die meines Erachtens nach nicht interessant sind, aber ich beschäftige mich halt auch zu wenig mit Mathematik, habe mich da mal durch eines durchgequält, aber naja, ist halt nicht mein Lebenswelt, muss ich gestehen. Der hätte jetzt eigentlich
seine goldene Promotionsurkunde von der Universität Wien bekommen sollen. Das ist nicht irgendwie so etwas Großes wie eine Ehrendoktorwürde, sondern einfach nur die Erinnerung daran, vor 50 Jahren hast du an dieser Universität promoviert und man ist halt in guten und in schlechten Zeiten verbunden und da möchte man dir jetzt auch Urkunde geben. Das wurde ihm verwehrt. Anlass dafür ist ja sein unter anderem Leugnen des Klimawandels, aber auch Kritik an der Vergabe von Forschungsgeldern und daran hat sich jetzt eine
Debatte entbrannt, wo ich sagen muss, schön, dass es in diesem Land keine anderen Sorgen gibt. Aber ganz, ganz viele Leute haben sich daran beteiligt, weil ich auch verstehe, das ist ein bisschen ein Kulturkampf, den man da reinprojizieren kann. Da geht es ⁓ die Wognäs, da geht es die Klimawandelleugner, da geht es auch nach ein bisschen das Aufarbeiten der alten NVP, der neuen Volkspartei von Sebastian Kurz. Und da ist einfach unglaublich viel.
geschrieben worden und ich möchte jetzt nur ganz kurz meinen Herausgeber Hubert Paterer zitieren. Den ganzen Link seines Texts stelle ich Ihnen natürlich in die Show Notes, weil der Hubert ist ein Mensch, der schreibt einfach wunderbar. ist nur, Tonspur nicht immer so leicht zu erfassen, aber ich zitiere den noch mal kurz die Passage, die ich als doch sehr, sehr essentiell betrachtet habe.
Dass er die Klimakrise per se zu einem Scheinproblem herabstufte, war in des mehr als leugnen, als meinen. Das war nicht Ideologiekritik, sondern Gegenideologie. Ihn deshalb zu ächten ist dennoch unwürdig. Ich dachte immer, dass das Ideal der Universitas, das freie Reden, Streben und Irren mit einschließt, auch den gehobenen Unfug. Man muss dann halt mit Gegenfeuer rechnen, das hat sich Daschner redlich erarbeitet, wenn er ins Abschüssige geriet.
Soweit Hubert Badera. Und wenn man da halt reindrichtet, da gibt es dann echt schon tolle Debatten. Aber Thomas, was sagst du als Gastprofessor der Juristischen Fakultät?
Thomas Maurer (04:50)
Ich finde das ein recht irritierend von Seiten der Uni auch. Ich weiß aber nicht, mit welcher Regelmäßigkeit das schon vorgekommen ist oder ob das eine reine Lex-Taschner ist. Also soweit ich es verstanden habe, ist das so etwas wie, du bei einer Firma ein 25-Jahre-Überleben hast, kriegst du eine...
Priatmar Gold eine Uhr kriegt, die meistens nichts wert war, aber ein schönes Symbol. Und so ähnlich ist es, ich, hier mit vor 50 Jahren, habe ich hier promoviert. Ich halte das für etwas zu unwichtig, daran einen großen Symbolakt zu machen. Beziehungsweise, wenn man das unbedingt möchte, kann man es ja auf dem klassischen diplomatischen Weg. Der Rektor kann nicht und sein Stellvertreter schickt einen Stellvertreter. Und das Ganze findet statt in einem
abgelegenen Raum im Lehrmittelzimmer. Wer es in der Schule? Vielleicht an der Unis, was ähnliches. Also wenn man dem zu Ehrenden oder zu Gratulierenden dann schon die Missbilligung offiziell ausdrücken will. Aber so ist es natürlich total überzogen und ja, liefert nur wieder eine, wie es eigentlich so eine klassisch-lehre-Kultur-Kampf-Debatte ist, das was sich anschließt.
Urstoppen es findet, das ist richtig oder falsch. Und ich glaube ja, das Phänomen, das verdiente Akademiker, wir haben das im Zusammenhang mit dem Nobelpreis schon mal im Podcast gehabt, da gibt es ein eigenes Name, ein eigener Name dafür, ist ja irgendwie so ein Nobelpreis-Syndrom, das dann Leut im Alter irrsinnig, starsinnig und seltsam werden und vor allem gerne in Disziplinen, in denen sie den Nobelpreis nicht haben.
beginnen lautstark Unsinn zu verkünden. Ich vermute, dass ähnliches auf der Uni Wien auch schon vorkommen ist und ich vermute aber jetzt, dass die trotzdem ihre 50 Jahre Gratisservice oder, ich habe vergessen wie die Ehrung heißt, Auto, das heißt 10.000 Kilometer Service.
Dann kriegst du ein Plakett, 50 Jahre Uni oder so was Ähnliches wird es ja wohl sein. Und wenn das nicht bisher schon ähnlich gehalten wurde bei Leuten, die im Laufe ihrer Karriere merkwürdig wurden und begonnen haben gegen wissenschaftlichen Konsens und wissenschaftliches Denken zu verstoßen und ich glaube, das ist nicht passiert, dann hätten wir es beim Dashner-Issanet auffangen müssen. Ist meine Meinung. Aber vielleicht hat er einfach irgendwie kein Glück mit seinen Arbeitgebern.
Zeit lang für Novomatic war er tätig und da gibt es ja aus den Chatprotokollen, da hat der Herr Neumann von Novomatic damals dem Gernot Blümel abgeraten, den Taschner als Quer-Einsteiger zu präsentieren, den haben wir auch mal beschäftigt, der kann nix. Also es ist ein bisschen, er hat ein bisschen ein Pech, also vielleicht hätte es genügt, wenn ihm die Uni in sein Arbeitszeugnis reingeschrieben hat, er hat sich sehr bemüht.
Thomas Cik (08:10)
Wobei jetzt in dem Fall Gerechtigkeit für Taschner. Vielleicht hat er ja alles richtig gemacht, wenn Novomatic sagt, er macht das Falsche. Das ist eine moral-philosophische Frage, die man ausführen könnte.
Thomas Maurer (08:18)
Du siehst denkbar.
Ja,
und so weit ich es verfolgt habe, also gibt, ich, die mathematische Fachwelt ist sich einig, dass er kein großer Mathematiker war, aber ein guter Wissensvermittler und das ist ja nicht nichts. wie gesagt, dass er dann halt bei der ÖVP angehört hat oder bei der neuen ÖVP soll es sein, das ist jetzt jedem unbenommen. Aber natürlich mit der Klimawandel-Geschichte da ist
Da hat er sich wirklich aus dem wissenschaftlichen Denken entfernt. Ich verstehe, dass man sich da vielleicht als Alma Mater ärgert. Aber wie gesagt, wenn Sie das nicht grundsätzlich bei jedem machen, der ein bisschen Deppert redet oder bei jeder, dann ist es im Fall Taschner auch unangemessen und macht aus der ganzen Geschichte etwas viel Größeres als eigentlich wäre.
Thomas Cik (09:13)
Einer der nicht so eine entspannte Position und abgewogene Argumentation hat wie Thomas Maurer oder auch Robert Paterer, das ist der sehr bekannte und prominente Schauspieler Albert Fortell, der nebenbei erwähnt, und das habe ich auch erst vor ein paar Tagen erfahren, auch Jurist ist.
Magister Albert Fattel würde ich dann behaupten oder vielleicht war das damals noch zu Promotionszeiten, also sogar Dr. Albert Fattel, das ließ sich jetzt tatsächlich für mich nicht rekonstruieren, welchen akademischen Titel er trägt, aber es ist ja wurscht. Er ist ein hervorragender Schauspieler. Er war in ganz vielen Fernsehsendungen zu sehen. ist Mittler
Thomas Maurer (09:50)
In der Rolle des
Albert Fordell wüsste ich niemandem das Wasser.
Thomas Cik (09:57)
Ja, da kann man dann noch später drüber reden, aber bleiben wir mal ganz kurz bei dem, was er auf Facebook dazu geschrieben hat, weil wo, wenn nicht auf Facebook finden akademische Debatten statt und Diskussionen darüber, wie die Qualität unserer Universitäten derzeit läuft und da schrieb er, er hier, vortelte. Damals wurde hier noch gelehrt und keine Schwachsinn, Gender und anderer Wirtschaftsquatsch diktatorisch und noch dazu fächerübergreifend angeordnet.
während Taschner einer der anerkanntesten Mathematiker ist, verkomme die Universität Wien zu einem peinlich irrelevanten Ideologiehaufen. Ich muss sagen, da ist unglaublich viel reingepackt und mich wundert ehrlicherweise auch die Insights, die der über 70-jährige Albert Votel noch immer über Universitäten hat in Österreich. Also ich habe aktuell einen Lehrauftrag an der Universität Klagenfurt und
Ich habe das alles nicht mitgekriegt und jetzt frage ich als Mensch, der regelmäßig derzeit an die Universität gehen darf, mit jungen Menschen reden darf, sich auch mit ernsthaften Professorinnen und Professoren austauschen darf, warum kriege ich das alles nicht mit, was der Albert Vordell hinter einem Bildschirm sitzend mitkriegt und dann auf Facebook schreiben kann? Recherchmang einerseits.
Thomas Maurer (11:12)
Ja, wahrscheinlich hast du nicht hinter die Kulissen geschaut. was jetzt nachdem du, glaube ich, aus Albert Fadels Blickwinkel ja auch Teil der Systempresse bist, nicht weiter überrascht. Also ich Albert Fadl ist nicht weiter überrascht. Mir hat an der Formulierung am besten gefallen, der Ideologiehaufen. man ja, man Ideologien
anhäuft. Man müsste es ja durch irgendwas symbolisieren, damit man einen Haufen bilden kann. Und dann ist auch die alte ontologische Frage, ab wie vielen Ideologien oder symbolisiert man, nicht wegen durch Säme, also jedes Semmel steht für eine Ideologie, ab wie vielen Sämele ist es ein Ideologiehaufen? Das ist eine schwierige Definitionsfrage, aber das lappt mehr ins philosophische
und der Quartell ist ja Jurist. ja, meine, sind viele Dinge, die glaube, als Albert Quartell promoviert hat, sind noch nützliche Fächer geleert worden wie Datenspeicherung auf Lochkarten. Und auch das ist einfach weg. Und man fragt sich, wer steckt da dahinter?
Thomas Cik (12:33)
Ja, ich kann es dir sagen, das ist die Lochkartenindustrie, die einfach nicht mehr funktioniert hat und dann effizientere Wege gefunden hat mit der Floppy-Disc bzw. davor noch der 5 Zoll-Disc-Kette.
Thomas Maurer (12:45)
Ja, das sagst du als Angehörige, das ist dem Fress.
Thomas Cik (12:50)
Weil Sie jetzt bei dem ganzen Namen Fortell gedacht haben, ja, der Maurer hat gesagt, keiner kann dem Fortell in der Rolle des Fortell das Wasser reichen. Kurzer Widerspruch, zumindest dem Bruder von Albert Fortell, Marius Fortell, Marius Fortellny, genau, oder Fortellny, dem konnte jemand zumindest bei Einreisebehörden das Wasser reichen und das war Jeffrey Epstein. Der hat nämlich einen
Thomas Maurer (13:05)
Mir.
Ja, die Familien haben sich eigentlich fortgestellt.
Thomas Cik (13:19)
des Bruders von Albert Fortell genommen, sich damit auszuweisen bei der einen oder anderen Ein- bzw. Ausreise. Spannende Geschichte, ich stelle einen Link dazu in die Show notes. Ist auch ein nächstes Rabbit Hole in das man abtauchen kann, aber ich glaube das sollen wir gar nicht machen.
Thomas Maurer (13:37)
Ja, und man muss zur
Ehrenrettung Albert Vattel sagen, dass er offenbar mit seinem Bruder nicht im Reinen ist. Die haben sich ja jahrelang öffentlich wegen der Erbschaft zerfleischt. von daher.
Der Ebstin auch nicht mit dem Bass vom Albert gereist. Der ist ja viel fischer als der Ebstin gewesen.
Thomas Cik (13:59)
unbestritten. Albert Votel, Fischermann, darauf können wir uns einigen.
Sie bohrt Fische mit ihrem langen Rüssel an, betäubt sie und saugt dann ihr Blut. Die Vampirschnecke pflegt einen für Weichtiere ungewöhnlichen Lebensstil. Dies hat ihr nun den Titel internationale Moluske des Jahres 2025 eingebracht. Wenn Sie in Ihrem Chat so eine Nachricht bekommen und das mitten in der Nacht, dann wissen Sie, Thomas Maurer ist gerade wieder im Zug unterwegs oder so irgendwas und muss jetzt jemtags
Das hat auch was interessantes in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung gelesen. Ich stelle den Link natürlich in die Show Notes rein. Aber Thomas, warum hast du mir dann den Kommentar dazu geschrieben?
Thomas Maurer (14:49)
Ich finde die Vorstellung einer Vampirschnecke, das ist auf gute Art super gruselig.
Vielleicht, gar früher hätte man gesagt, B-Mobies, aber jetzt wären es wahrscheinlich eher so billig produzierte Netflix-Serien, wo trotzdem sehr viel computergenerierte Bilder drinnen sind. Also Angrifter, Vampirschnecken, Rückkehr der Vampirschnecken. Wobei ich auch erstaunt bin, die müssen ja, also nachdem die Schnecke sich dann auf den schlafen Fisch draufsetzt, bevor sie ihn anbohrt. Wie kommt denn die da hieß? Das müssen geschwindige Schnecken sein.
Also auch allein die Fösterung einer geschwindenen Schnecke. Unheimlich. Oder?
Thomas Cik (15:38)
Ja, wobei man muss sagen, hinzufügen, es ist ja nicht so schlimm, was sie anstellt, diese Schnecke, denn nachdem sie ihren Cocktail aus Blutverdünner und Betäubungsmittel initiiert hat in ihr Opfer, das dann eben ruhig zu halten und dann eben jausnet hat, also das Blut dann getrunken hat, bleibt ihr dieser Fisch, auf den sich die Schnecke draufgesetzt hat, dann
sonst sehr gesund zurück.
Thomas Maurer (16:03)
Ja, aber er hat so
was wie einen größten Diebe, er hat einen Schneckendiebe und hat noch nicht einmal Hände, dass er sich kratzen kann. Das ist ja eine abgrundtiefe Grausamkeit, glaube ich. Ich meine, ich weiß nicht, wie tief betäubt der Fisch dann nach Verbrechung des Schneckenrüstelbetäubungsmittels ist, aber ...
Thomas Cik (16:17)
Mhm.
Thomas Maurer (16:26)
Und ich bin mir auch nicht sicher, ob der Begriff Weichtier des Jahres nicht voreilig vergeben wurde, weil es wird ja im Herbst ein neuer GD für den österreichischen Rundfunk gesucht und ich glaube die Jobdescription aus politischer Sicht wäre eigentlich auch Weichtier, aber auch ohne Stechrüssl. Insofern keine Konkurrenz.
Thomas Cik (16:51)
Ja, aber da habe ich durchaus Zuversicht in die gewisse oder eine andere Person im Stiftungsrat, dass die sich dem jetzt nicht irgendwie preugen werden, denn der ist ja zum Teil schon mit Experten besetzt. Es ist ja nicht so wie in den Jahren 2001 bis 2006 als Albert Vattel-OEF Stiftungsrat war.
Thomas Maurer (17:08)
Ja, muss man auch sagen. Die Gourde hatte die Zeit. Da war die Welt noch in Ordnung. Aber ja, bestimmt. Wir sind ja auch in der Stiftungsrathes verlustig gegangen diese Woche. Eicherer, der Steyrische. Einmal ist der Weg nur wegen den ganzen Belästigen. Alle sind belästiger, wo sind wir hin gekommen?
Thomas Cik (17:22)
Ja, wuppen.
Ja, das ist ertig jetzt, dass du da den Steirer auspackst in der Tonspur. Allerdings muss man dazu sagen, Mario Kunasek hat ja nicht einen Steirer zum steirischen Stiftungsrat gemacht, sondern der Thomas Brandner zum steirischen Stiftungsrat gemacht, der ja Insights zum ORF hat benommen. Aber er hat halt vermutlich die Nähe zu Brandner nicht nur aus dessen Expertise herausgesucht, sondern auch, weil er einen gewissen FPÖ-Connect sich nicht verschlossen hat.
So gesehen, findet Manuel Kunasek ja jetzt jemand anderen mit noch mehr Expertise und noch mehr Zugang zur Steiermark und vielleicht aber auch einen objektiven Zugang zu dieser Generaldirektorin.
Thomas Maurer (18:10)
Ja, also ich mein, ich fänd's ja überhaupt schön, so ein kleines Weihnachtswunder zur falschen Jahrzeit geschieht und alle Stiftungsräte, dort nur wegen ihrer Verbindungen in die Politik sitzen, sehr einfach schleichen und vielleicht, dass man vor der nächste Gd gewählt wird, das ORF-Gesetz kann man so schnell nicht mehr ändern, aber
Und man kann ja Stiftungsräte auch nicht abberufen. Das ist eine interessante Frage, die der Herr Kunasek vor der Bias stellt. hat, glaube ich, gerade ⁓ einen Appendix zum ORF-Gesetz ansuchen müssen, damit der Brandner überhaupt vorzeitig quasi entlassen werden kann. Weil in Sand wird er ja, glaube ich, vom Landsteuermarkt. Und vielleicht, wenn es die Möglichkeit gibt, dass sich die auch wieder in die
frei Wildmann zurückbewegen dürfen, dann sollte man sich vielleicht wie so Zootiere auswildern wieder und den Stiftungsrat vielleicht mit Leuten besetzen, die dort wirklich was verloren hätten. Ich glaube nicht dran, aber manchmal malt man sich es gern aus.
Thomas Cik (19:23)
Ja, also die Freiwilligkeit ist allen Personen unbenommen und ich verweise jetzt nur, weil ich allerdings mit ihm am Podcast gehört habe, auf Leonhard Dobusch. Das ist ein ins Prog... Wirtschaftswissenschaftler, der da tatsächlich mit hoher Expertise drinnen sitzt. Der war auch schon im Aufsichtsgameium des ZDF, also einer zehnmal größeren Organisation drinnen und ist jetzt eben als tatsächlich parteiunabhängiger...
von der SPÖ da reingeschickt worden, allerdings auch nicht an Freundeskreis, Sitzungen oder vielleicht sind es auch Stehungen, keine Ahnung. Es gibt Perspektive und dieser Podcast soll ja auch das Positive auf der Welt im Blick haben und glauben, irgendwann wird es schon besser werden. Und der Herr gibt mir tatsächlich ein bisschen den Glauben zurück, dass es besser werden könnte.
Thomas Maurer (20:10)
Ja, und besser, man könnte aus dem Ableiten, es ist schon besser geworden im Sinne von, feuchte Wohnung ohne Harzung ist besser als gar keine Wohnung, aber vielleicht könnte man sich zumindest auf Kategorie B langsam hochschwingen.
Thomas Cik (20:28)
wie ich da den moderativen Übergang dazu schaffen werde, dass wir eigentlich von der Vampirschnecke hin zum Totenwald Timmy kommen könnten, das habe ich jetzt noch nicht ganz verstanden, aber Thomas, was sagst denn du eigentlich dazu?
Thomas Maurer (20:44)
Das ist schwierig, aber
man könnte natürlich, natürlich die Metapher ist der ORF ist die gestrandete Wahl und man muss ihn wieder flott machen. Allerdings ist es ja beim Timmy nicht so gut ausgegangen.
Thomas Cik (20:56)
Wobei nicht gut ausging, ich muss gestehen, der Wal ist jetzt irgendwie so gestorben, wie ich mir meinen Tod auch wünschen würde. Also noch am Ende mal rausgezahlt werden in die Wellen, in meinem Fall wünschen wir das schon auf einem Surfboard oder so und dann wäre ich von Heim gefressen. Das mag jetzt makaber klingen, aber wenn ich dann mal in hohem Alter bin, stelle ich mir und wünsche ich mir eigentlich so mein Ableben.
Thomas Maurer (21:16)
Aber von den Heien hast du gar nichts mehr. Aber es ist nur ein ökologischer Wunsch quasi.
Thomas Cik (21:21)
Die haben was für mich.
Die haben was von mir, entschuldige, das ist reine Muskelmaß.
Thomas Maurer (21:27)
Du vergönnst dich der Natur. So wie die Parsen, die diese Luftbestattungen haben, wo sich dann die Geier darum kümmern, dass die Einheit mit der Natur wiederhergestellt wird. ich zwar einerseits belohn appetitlich, andererseits aber eine sehr schöne Idee immer gefunden habe.
Thomas Cik (21:31)
Ja, ja.
Ja, man muss der Erde was durchgeben.
Thomas Maurer (21:51)
Ja, hab noch zum Beispiel noch nicht so detaillierte Pläne für meinen Tod, aber ich werde mir was überlegen. vielleicht so, ich weiß nicht,
anlässlich der 50-jährigen Promotion eines meiner drei Kinder beim Erheben eines Pokals mit gutem Wein verhumpfen. Warum nicht? Nein, es hat auch die Partie zusammen.
Thomas Cik (22:19)
sind immerhin schon alle fest angezogen, so gesehen.
Thomas Maurer (22:22)
Stimmt.
Und außerdem, wer weiß, vielleicht finden bis dahin diese 50 Jahre Ehrungen ja grundsätzlich im Lehrmittelzimmer der Universität winst.
Thomas Cik (22:31)
Direkt ham seziert, die sterben auch in eine Perspektive. Alles für die Wissenschaft.
Einer, auch noch ganz bestimmt ganz ganz lange gegeben wird, denn er hat gute Gene und das betont er in jedem Podcast-Interview, dass man von ihm hören kann. Sein Vater ist sehr sehr alt geworden. muss man sagen, schaut für seine über 70 Jahre auch noch immer irgendwie energiegeladen aus. Find jetzt kein besseres Wort, aber ich glaub, das trifft das. Es geht ⁓ Friedrich Merz. Seit einem Jahr ist er Bundeskanzler der Republik Deutschland und ich glaube ja, er hat sich in seinen
multiplen Anläufen, die konservative Partei zu übernehmen und dann eben auch Kanzlerkandidat und Kanzler zu werden. Das Ganze ab ist leichter vorgestellt, dass es jetzt tatsächlich so ist. Meine Kollegin Cornelia Barthelme schreibt da zum Beispiel, dass Merz keine Ahnung davon habe, von der Realität, wenn er sagt, die Rente werde bald allenfalls noch die Basissicherung sein und den Rest müssen sich die Beschäftigten selbst kümmern. Die halbe Republik stöhnt.
von welchem Geld. Sie führt dann weiter aus, dass eigentlich noch nie ein Politiker in der Bundesrepublik so unbeliebt war, zumindest wenn er in dieser Position war wie Friedrich Merz, wie es eben Merz derzeit ist. Die Stimmung ist am Tiefpunkt, schreibt sie, 83 Prozent sind unzufrieden mit dem Kanzler. Das Positive daran, es ist ein Land, in dem man das noch erforschen und auch publizieren darf, sage ich dazu, weil es gibt ja auch andere Länder und so gesehen, ja.
Es ist schlimm alles in Deutschland, es ist auch persönlich wahrscheinlich schlimm für Friedrich Merz, aber hey, man darf das alles noch sagen, ohne Gefahr laufen, ins Gefängnis gehen zu müssen.
Thomas Maurer (24:14)
Ja, aber er hat ja schon darauf hingewiesen, dass kein Kanzler jemals das ertulden musste, was er ertulden muss, im Spiegelinterview war das glaube ich ein bisschen der Schlüsselsatz, weil im Internet abfällig über ihn gesprochen wird, oder geschrieben wird. Und wenn man dann doch sich in Erinnerung ruft, dass bei Anti-Merkel-Demos Galgen teilweise mit Merkelpuppen dran mitgeführt wurden, denke ich mir, vielleicht...
Helmut Kohl war jede zweite Woche am Cover der Titanic meistens sehr unschmeichelhaft. ist auch zu allem anderen noch ein wandelndes Glaskind. Und ich glaube, dass er eher reizbar als dynamisch rüberkommt. Da kommt natürlich viel zusammen, aber glaube in erster Linie ist es halt, und auch große Teile des Kabinetts.
Das sind Leute, Qualifikation im Wesentlichen aus der dicken Lippe besteht und dem Schwingen irgendwelcher neoliberale, libertären Maximalforderungen, denen dann aber auch nicht viel einfällt, wenn sie in der Lage sind, das umzusetzen. Und die märzsche Ungeschicklichkeit, dass ich ja eben gesagt habe, das ist Schott.
Béry Schar steht nicht mehr zur Verfügung, also man müsste eigentlich sein Leben als Dolpatsch-Komödie verfilmen, wo er, wenn er reinkommt, sofort mit dem Armfuß in die Entenleberterrinne steigt und dann der Gastgeberin die mitgebrachte Torte ins Dekultisch... also es ist wirklich die... er lebt ja tatsächlich in einer Parallelwelt zum... Deutschland, das man so sieht.
wenn man zum Beispiel mit dem Zug hinfährt und dann in einer Innenstadt spazieren geht. Ich glaube, da gibt es tatsächlich ganz, ganz massive Wirklichkeitsfilter. Zum Beispiel gerade bei der Rente. Das war vor zehn Jahren schon so, weil die haben ja diese 100.000 Riester und sonstige Renten schon dazu, ganz viel Kapitalmarkt basiert, das überhaupt nicht performt hat. Und es ist jetzt schon so, weil
Da sind die Lohnnebenkosten ordentlich runtergegangen. Ein Facharbeiter mit der gleichen Versicherungszeit und dem gleichen Einkommen wie ein Österreichischer kriegt in Deutschland jetzt ungefähr die Hälfte Rente wie ein Österreicher. Und das sind die österreichischen Pensionen schon jetzt so, dass du jetzt ununterbrochen in Saus und Braus, die mit dem Fahrrad-Currier Champagner kommen lässt. Aber das ist wirk, das ist das Existenzminimum.
Und Deutschland wird in eine Riesenaltersammutswelle noch reinlaufen. Und die Mädchen merken das und haben Angst davor, so einer Situation sowas bodenlos Blödes zu sagen, das muss da mal gelingen. Auch das Tempo ist beeindruckend, der hat, glaube ich, von letzte Woche auf diese Woche 3 % Zustimmung verloren. Das ist dafür, dass er letzte Woche, glaube ich, 20 war und jetzt auf 17.
ist das ein beachtliches Bröckel, das du wirklich binnen einer Woche aus deiner Reputation wegreben kannst. Das ist ganz eindrucksvoll.
Thomas Cik (27:44)
Du meinst, ein Biobig könnte da tatsächlich helfen? Also ich denke jetzt noch immer an Albert Fratell. Er hat natürlich zu volles Haar für Friedrich Merz, aber meine Güte, da gibt es Maskenbildnerinnen und Maskenbildner, die das reinkriegen könnten.
Thomas Maurer (27:56)
Ja, ein wirklicher Schauspieler nimmt dieses Opfer dann auf sich, dass er sich in eine Glatzkele kleben lässt. Und mit nachgebildeter Haarinsel. Die ist ja seine Äußerlichkeit, aber die Haarinsel auf seinem Frontschädel ist ja so isoliert wie er selbst. Das auch kleines Merkmal.
Thomas Cik (28:17)
und was man da mit Hanschuh und einer Person, die vielleicht auch sehr Schönes verändern kann, das hat Jude Law gezeigt, als Vladimir Putin jetzt dargestellt hat in einem neuen Film. Und das leitet dazu, dass es ja auch in Russland bisschen knusprig zugeht, sagen wir jetzt einmal, in der Stimmung im Land. Denn an der Schwarzmeerküste, die ja beliebtestes Urlaubsziel der Russinnen und Russen in den Sommermonaten ist,
droht jetzt zum Beispiel eine Naturkatastrophe als kollateralsche Schaden des Angriffskriegs auf die Ukraine, weil da sind unter anderem Ölraffinerien und andere Transportlager bombardiert worden, zu Schaden gekommen. Da schwimmt schon jetzt mal tatsächlich die Naturkatastrophe oben auf, dem Schwarzmeer. Auch die Militärparade zum Sieg, jetzt, also zum Sieg über Nazi-Deutschland war da.
damit die Leute jetzt noch wissen, von Irgendwie-Grutz-Landsmann reden will, die erfolgte in diesem Jahr in, sagen wir mal, abgespeckter Art und Weise, weil man einfach nicht in der Lage ist, strategisch wichtiges Material für eine Parade nach Russland zu zahlen, wenn man es an komplett anderer Stelle des Landes braucht, sich überhaupt noch einigermaßen verteidigen zu können, wobei, schauen wir auch, auch der Ukraine geht es natürlich jetzt in Sachen Verteidigungsgerät und Humaneinsatz, sprich Menschen, kämpfen.
nicht wirklich gut, Klammer zu. Aber da merkt man in Russland Brodels und es gibt jetzt sogar Umfragen, die zeigen, dass die Kreml-Partei geeintes Russland nicht mehr auf Platz eins ist, sondern, ist zwar immer noch kremeltreu, aber eben eine andere Partei, die nennt sich neue Menschen, derzeit in den Umfragen voran liegt. Und das in einem Land, wo du alle Medien kontrollierst, wo du alle Meinungsumfragen kontrollierst, wo du die staatliche Nachrichtenagentur
im Grunde wie ein Ministerium für Verlautbarungen führt, dass da so etwas überhaupt einmal öffentlich werden kann. Das zeigt, dass nicht mehr unbedingt der Deckel am Topf gehalten werden kann, sondern weil es brodelt.
Thomas Maurer (30:19)
Ja und ich glaube fast das Erstaunlichste daran ist, dass ja praktisch allen Russen, die sich in irgendeiner Weise mit dem Zustand ihres Landes beschäftigen, auch klar ist, dass jede Partei Kreml gelenkt ist und es eigentlich vollkommen egal ist, der zugelassenen Parteien bei einer Wahl wie abschneidet. Also dass das alles nur Kosmetik und bisschen Show-Effekt ist. Aber
Es ist zumindest eine symbolische Handlung. Ich glaube nicht, dass irgendjemand glaubt, dass damit eine andere Macht an die Macht kommt. Aber zumindest die symbolische Handlung zu zeigen, mögen wir wirklich nicht mehr, das ist schon ungewöhnlich. Weil eigentlich ist, glaube ich, tatsächlich die russische Herrschaftsstrategie immer gewesen, durch Zivilismus und Aussichtslosigkeit die Leute so zu ermüden.
dass sie gar keine Möglichkeit mehr zur Gegenwehr sehen. Das war im zariistischen Russland so, das war im kommunistischen Russland so und das ist jetzt unter Putin wieder. Und dass zumindest symbolischer Widerstand irgendwie noch aufflackert, ist auch schon interessant. ja, die Parade, ich glaube, da geht es Ihnen, da Sie ja sogar den einseitigen Waffenstillstand währenddessen ausgerufen. Ich glaube, dass da wirklich die große Sorge bestanden hat, dass möglicherweise während der Parade
ein paar ukrainische Drohnen in irgendwelche Luxusraketen und Panzer einschlagen. und dass das die Position des Putin nicht unbedingt stärkt, sehe ich auch so. Und alles andere ist aber, ich glaube, dass tatsächlich Russland eher mit den Mitteln des Gangsterfilms zu beschreiben ist. Bzw. ist halt Mafia, Staat und Industrie und Partei, das ist ein Konglomerat.
Und wie genau sich dann wer gegen wen durchsetzt, ob es noch vorsichtig gewartet wird, ob auf irgendwann von selber stirbt und man dann in die Diadochenkämpfe sich stürzt oder ob jemand zum Altern versucht. Ich glaube niemand weiß das, inklusive der Personen, die dafür in Frage kommen.
Thomas Cik (32:40)
Jetzt müssen wir unseren zugehörigen Personen noch den Ernst Gödel beliebt machen oder zumindest bekannt werden. Jetzt einmal sagen beliebt, ist ja immer so eine Kategorie in der Politik. Man muss nicht unbedingt beliebt sein, Wahlen zu gewinnen. Klammer auf. Herzliche Grüße an Herbert Kickl, der wahrscheinlich auch nicht die Beliebtheitswerte gewinnen wird, aber die letzte Nationalratswahl gewonnen hat bzw. seine FPÖ hat es ja gewonnen. Klammer zu. Denn der Herr Ernst Gödel
der bleibt ihn noch länger erhalten, liebe Zuhörerinnen und Er ist nämlich bis zum Ende der Legislaturperiode und so hat das unser Kanzler Christian Stocker gesagt, Klubobmann der ÖVP und er soll eben auch Nachfolger von Gust Wöginger, auf den Thomas Maurer heute schon eine kleine Laudatio begonnen hat. Deswegen kurz zur Einführung. Wer ist das, Herr Gödel? Er ist Steirer. Da kannst du lieber Thomas nachher den Steirer wieder einbringen. Er ist Jurist, Bauer, Mann. Also alles das, was man irgendwie
Rauch in der ÖVP, ⁓ eine Machtposition zu haben. Und mir hat vor allem gefallen, einen Schnappschuss, den ich Ihnen auch in die Show nutzt, stelle beziehungsweise in einem Artikel, wo dieser Schnappschuss zu sehen ist. Da marschiert der ÖVP-Club eine Treppe im Parlament hinab. Ganz voran der Gustwügelinger einen Schritt voraus. Ich muss sagen, ich würde nie, wenn ich hinter mir so viele Leute habe, Schritt vorausgehen, wenn. gehe zwei, drei Schritte voraus, aber so in diesem Ding, ich hätte immer Angst, dass mich einer schupft oder so irgendwas, aber das ist persönliche Paranoia.
Thomas Maurer (34:00)
Ja!
Thomas Cik (34:03)
In der Mitte Christian Stocker, wo auch sonst. Er ist der Parteichef der ÖVP, er ist der Kanzler, er muss da sagen, ja, ich bin heute derjenige, irgendwie vorgibt, wo es darum geht und rechts von ihm Gödel. Und dahinter alle Menschen, die tatsächlich als Gesichter zu sehen sind, sind nur Männer. Und jetzt weiß ich aber, weil ich kenne Frauen persönlich, die sind im ÖVP-Club und die sind auch wirklich Frauen. Aber das finde ich so sinnbildlich, dass da keine einzige Frau auf diesem Bild war. Aber...
Thomas Maurer (34:31)
Ja, glaube,
wenn man es nicht den führenden Politikern im Club ganz dick im Kalender schreibt, nicht vergessen, auch Frauen mitnehmen zum Fototermin, dann denken die halt nicht dran. Das ist so...
Ich glaube, so eine Kegelklubatmosphäre herrscht da schon noch. wir die wichtigen Sachen lieber besprechen, die wir Männer unter uns. Ich glaube, der Ansatz ist zumindest nicht ganz ausgestattet.
Thomas Cik (35:07)
Ja, aber vielleicht wird ja der Herr Gödel das ändern. Ich bin da voll des Optimismus, auch weil ich noch keine gegenteilige Ansage gelesen habe, die ihn mir hätte nehmen können. Aber vielleicht habe ich einfach noch nicht alles gelesen. Könnte ja auch sein.
Thomas Maurer (35:22)
Ja, gut. Also wir wissen, ich, also ich weiß praktisch gar nichts über Herrn Gödel.
Thomas Cik (35:30)
Ich weiß
ein paar uninteressante Fakten zum Beispiel, dass er selbst die Reifen gewechselt hat, als ihn der Kanzler angerufen hat und gesagt hat, möchtest du nicht Club-Obmann werden. Also ich vermute, dass ich bei du sein muss. Das glaube ich jetzt einfach so, das stelle ich den beiden Herren. Und muss ich sagen, ok passt, selber Reifenwechsel, zumindest kann ich es von hinten hin.
Thomas Maurer (35:42)
Mh?
Also ich glaube, ist in der Steiermark
eine hoch akzeptierte Freizeitbeschäftigung rauf und wechseln. Also ich glaube, daher, vom Erdekreisfaktor kommt das gut. Jedem eher ein bisschen die Frau Bauer als Klubobfrau gewünscht, weil erstens wäre sie dann nicht mehr in der Regierung.
Aber ich glaube, Club-Pop-Leute haben ja eher normalerweise so bisschen die Einbeitragsfunktion. Die müssen ja auch in der eigenen Fraktion nicht unbedingt geliebt werden, sondern nur gefürchtet. Und das hätte ich mir bei der Frau Bauer ganz gut vorstellen können.
Thomas Cik (36:26)
Ich glaube, da liegt was viel Tieferes begraben. Kanzler Christian Stocker ist ja Saxophonist und Claudia Bauer ist Posaunistin. als Mensch, Erfahrung hat, wie es zugeht in Orchestern, kann ich dir sagen, das sind zwei Register, die sich einfach nicht so gut vertragen. Von dem, wie sie klingen, wie sie spielen, wer jetzt wo eingesetzt wird im Konglomerat. Also ich glaube, das hat tatsächlich ganz, ganz tiefe
Hintergründe in der Kompositionsweise österreichischer Militärmusik, die zwach ist, dass ich nie verstehen werde.
Thomas Maurer (37:02)
Das heißt, wenn sich Frau Bauer am Triangel hätte ausbilden lassen, hätte es vielleicht mit dem Karriere-Sprung was werden können.
Thomas Cik (37:09)
ist selten eingesetzt. Da gibt es zum Beispiel die Lyrer, also das Glockenspiel. Da kannst du gut reinknallen, da hast du viel Melodie, überstreichst alle. Das wäre quasi die prädestinierte Club-Obfrau, aber ist halt sehr selten eingesetzt und ansonsten muss, wenn du Führungsposition sein willst, würde man sagen, erstes Tenorhorn, Flügelhorn, sowas, das geht. Oder erste Trompete natürlich, das sind die starken Instrumente. Auch ein Saxophon hat ein bisschen was Ausgleichendes und Bossaune ist eher so
Die charmante Bassbegleitung.
Thomas Maurer (37:41)
Ich glaube, da hast was Großes angegraben. glaube, die Erklärung der österreichischen Politik aus der Blausmusikkapellenpraxis heraus, ich glaube, da wartet ein ungehobener Schatz an Einsichten und Erkenntnissen. Das sollte man vertiefen.
Thomas Cik (37:59)
Ja, falls irgendjemand will, ich werde meine Studierenden fragen, ob die draußen eine Diplomarbeit machen sollen. Ansonsten die Uni Wien hat vielleicht da irgendwas, weil es könnte Ideologieversetzt sein. Dann gibt es auch wieder Basis für Kritik von so prominenten Juristen wie
Thomas Maurer (38:13)
Und da muss man überhaupt
aufpassen, wenn man ein Blasinstrument bedient, siehst dich ja unten nicht, stolperst dich über einen Ideologiehaufen und ohje.
Thomas Cik (38:23)
Ja, ach Gott, der Albert Vattel. Falls er das hört, wir danken ihm einfach dafür, dass er Relevanz und Reichweite verwechselt hat und deswegen immer noch weiter reinschreibt auf seiner Facebookseite. Klicken Sie rein, ich stelle Ihnen den Link nicht in die Journal, Sie müssen schon selber suchen. Aber es ist ja schon ein Ort, wo man sich vergraben kann. Auch in die Kommentare sind nicht schlecht. Da sieht man vielleicht das wahre Österreich noch viel mehr als in jeder Blaskabelle.
Thomas Maurer (38:50)
Vielleicht noch die Wahrheit über den deutschen Kanzler. Vielleicht können wir ihn in den Shownotes verlinken. habe da weiter gesagt, der deutsche Kollege Till Reimers hat noch bevor die Wahl geschlagen wurde, nicht nur sehr lustig, sondern auch analytisch sehr zutreffende Minuten zu Friedrich Merz gestaltet. Das macht durchaus Spaß.
Thomas Cik (39:13)
Ja, das macht durchaus Spaß und nächste Woche sprechen wir vielleicht über die Militärparade in Russland. Schauen wir mal an, was passiert ist. Ansonsten, es wird uns die Thematik nicht ausgehen. Ich sage Dank für die Aufmerksamkeit. Sagst du noch irgendwas?
Thomas Maurer (39:25)
Ich sage auch Danke für die Abmerksamkeit, das sollte man eigentlich viel öfter sagen. Liebe zuhörende Personen,